»Blende 8 | Stunde Null«
Porträts aus Mecklenburg vor und nach 1945
Die Fotografin Elli Hartmann (1893–1985) aus Wittenburg porträtierte in ihrem Atelier die Menschen einer Region im Umbruch. Aus ihrem Nachlass sind mehr als 3.800 Glasnegative aus dieser bewegten Zeit erhalten geblieben. Sie dokumentieren in einzigartiger Weise das Alltagsleben, die Menschen und die gesellschaftlichen Strukturen in einer ländlich geprägten Region vor dem Hintergrund des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkriegs und der frühen Nachkriegszeit.
Diese fragilen fotografischen Zeugnisse befinden sich in der Sammlung des Museums und werden aktuell digitalisiert. Eine Medieninstallation gewährt durch eine großflächige Projektion ungewöhnliche Einblicke in diesen einzigartigen Bestand an Porträts aus den 1930er- und 1940er-Jahren und lädt zur Reflexion über Geschichte, Gedenken, Identität und Wandel ein.
Die Digitalisierung und Präsentation der historischen Glasnegative aus dem Atelier Hartmann wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.


